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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 14:55 
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Registriert: So 2. Sep 2012, 17:07
Beiträge: 134
Bonames hat geschrieben:
Als Darsteller einer Figur mit einem (zumindest in dieser Hinsicht) radikalem Weltbild hast Du eine umso größere Verantwortung, daß Dein Charakter nicht zum Spielverderber für Spieler von gemäßigten Charakteren wird.


Tatsächlich sind beides "radikale" Seiten, denn gerade im Mythodea-Hintergrund ist auch der Spieler, der mit den Verfemten verhandelt und andere Lösung als nur Krieg sucht, nicht zwangsläufig ein Teil der Mehrheit. "Gemäßigt" ist das in meinen Augen nicht.
Wenn also die - ich nenne das jetzt mal so, ohne dass es einen Anspruch auf Richtigkeit haben soll - "Pakt der Neun-Vertreter" von den "Eisernen" möchten, dass sie sie nicht in ihrem Spiel stören, könnten das die "Eisernen" von den "Pakt-der-Neun-Vertretern" doch genauso verlangen, oder?

Ansonsten stimme ich dir aber voll und ganz zu, Bonames. Wir sollten alle immer versuchen, das Spiel des anderen auch wirklich als das zu begreifen, was es ist - ein Spiel. Oder, wie der Max es bei der NSC-Ansprache gesagt hat: "Findet euch nicht OT scheiße."

Aber deswegen hat der Tarkan sich ja hier auch eingemischt, weil er eben versucht, einen konsequenten Charakter zu spielen (und ja, er ist sehr an einem Ende der Skala angesiedelt), ohne SCs dabei anzugreifen. Da sind die Reaktionen hier schon teilweise sehr beleidigend, wenn das ganze ins OT gezogen wird...

_________________
Let's be heroes, let's be martyrs, let's be radical thinkers
Who never have to test drive the least of their dreams


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 16:15 
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Registriert: Mi 23. Sep 2009, 12:31
Beiträge: 555
Wohnort: Berlin
Johanna_Edalphi hat geschrieben:
Bonames hat geschrieben:
Als Darsteller einer Figur mit einem (zumindest in dieser Hinsicht) radikalem Weltbild hast Du eine umso größere Verantwortung, daß Dein Charakter nicht zum Spielverderber für Spieler von gemäßigten Charakteren wird.

Tatsächlich sind beides "radikale" Seiten, denn gerade im Mythodea-Hintergrund ist auch der Spieler, der mit den Verfemten verhandelt und andere Lösung als nur Krieg sucht, nicht zwangsläufig ein Teil der Mehrheit. "Gemäßigt" ist das in meinen Augen nicht.

Als ich das Konzept der Eisernen mitbekommen habe, hatte ich bereits die Befuerchtung, dass das auf Konflikte hinfuehrt.
Von einem Jahr aufs andere musste ich mich von den Edalphi abwenden, musste Leute des eigenen Lagers als gefaehrlich fuer mich einstufen, und in dem Versuch, meine moralische IT-Position zu finden musste ich mich fuer Versammlungen auf bestimmte, sichere Lagerbereiche beschraenken. Im anderen Lager ...
Insgesamt ein Spiel von heimlicher Politik und Bedrohung von Intrigen. Als neuer Plot wurde das hinterher kritisiert und debattiert. Dieser Plotstrang ist virulent und aufdringlich.
Die Waffenmeister sind mit ihrem Plotstrang nicht aufdringlich, die dulde ich wesentlich lieber.

Das Verhalten der Eisernen ist kein Naturgesetz, sondern eine Entscheidung der Menschen.
Dies zu aendern ist moeglich. IT wie OT. Beides haengt von der OT-Zielsetzung ab.

Und, ja, wenn zwei Positionen (OT) nicht vereinbar sind, dann hinterfrage ich OT.
Ich habe nach einer moeglichst wenig beleidigenden Formulierung gesucht. Die den Fokus auf eine Loesung legt, und anschneidet, dass die OT-Zielsetzung ein Teil des Problemes ist.

Ich habe bereits SCs erlebt, die sich als IT-Hexenjaeger und Inquisition bezeichneten, und damit legitimierten, dass sie als Inquisition andere SCs auf Cons toeten. Denen sind die anderen Spieler und deren SC-Tod egal. Die haben vorsaetzlich SCs getoetet. Die wollten toeten.
Wenn die Edalphi in ihrem Konzept radikal sind, weil sie zwar nicht zielgerichtet SCs toeten, aber das in ihrem Konzept zulassen und dulden und dadurch Waffenmeister unterbinden, ist das fuer mich besser, als reihenweise SCs zu massakrieren. Aber das ist fuer mich immer noch nicht ein entgegenkommendes Konzept fuer ein gegenseitiges Miteinander.
Darum fragte ich danach, wo denn die Grenze ist, wenn Tarkan das Edalphi-Vorgehen fuer brauchbar haelt.


Man liest sich ... Sascha/Arve


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 16:36 

Registriert: Di 23. Aug 2011, 21:07
Beiträge: 26
Johanna_Edalphi hat geschrieben:
Tatsächlich sind beides "radikale" Seiten, denn gerade im Mythodea-Hintergrund ist auch der Spieler, der mit den Verfemten verhandelt und andere Lösung als nur Krieg sucht, nicht zwangsläufig ein Teil der Mehrheit. "Gemäßigt" ist das in meinen Augen nicht.
Wenn also die - ich nenne das jetzt mal so, ohne dass es einen Anspruch auf Richtigkeit haben soll - "Pakt der Neun-Vertreter" von den "Eisernen" möchten, dass sie sie nicht in ihrem Spiel stören, könnten das die "Eisernen" von den "Pakt-der-Neun-Vertretern" doch genauso verlangen, oder?


Das ist meiner Meinung nach leider situationsbedingt etwas schwierig.

Ich kann natürlich nur von persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen reden und sicherlich mag es auch Charaktere geben, die ihre Handlungsweise innerhalb dieser Extreme anders ausspielen oder auslegen.

Während die meisten "Eisernen" mit eher harter Hand/ mit der Waffe gegen "Pakt der Neun-Vertreter" angehen oder zumindest eine IT bedrohliche bis tw. für den Charakter annähernd lebensbedrohliche Atmosphäre schaffen, ist es anders herum nicht so.

Zumindest ist mir noch kein "Pakt der Neun-Vertreter" begegnet, der sich zum Ziel gemacht hat, alle "Eisernen" abzuschlachten, damit endlich Ruhe herrscht. Es wird eigentlich eher versucht, trotzdem noch die Möglichkeit nach einem Dialog zu finden oder man ignoriert die andere Seite (und hofft, auch ignoriert zu werden).

In diesem unausgewogenen Verhältnis von einer sehr aggressiven Partei auf der einen Seite und einer Partei, die ständig um ihr Leben fürchten muss auf der anderen, ist es nicht so einfach zu sagen:
lasst euch gegenseitig euer Spiel.

Natürlich möchte jeder seinen Charakter so spielen, wie er ihn sich vorstellt. Aber vielleicht könnte man überdenken, ob es nötig ist, jene mit anderer Meinung umzuschnetzeln, oder ob es da auch andere Spielansätze gäbe.

Ich kann mir vorstellen, dass darin schlussendlich für alle mehr Potential steckt.
Wer sich an diesen Thematiken beteiligt, der hat auch Spaß an dem IT Konfliktspiel. Ist der "Gegner" erstmal tot, ist das Spiel auch schon vorbei.
Blöd, oder? ;)
Warum nicht lieber zetern, Propaganda verbreiten und sich Wortgefechte leisten o.ä., an denen man evtl. viel länger Freude hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 16:53 
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Beiträge: 228
Wohnort: Bielefeld
OT hat wohl niemand von uns das Ziel Spieler umzubringen.
Und auch IT würden die meisten Edalphi nicht einfach so einen Verfechter des "Paktes der Neun" umbringen. Ausnahme sind die Krieger. Wahrscheinlicher ist, dass wir als Priester geholt werden, die dann ein ernstes Gespräch unter vier Augen führen würden. ;) Krieger oder Tivar Khar'assil würden dann eventuell in der nächsten Instanz kommen.

Ich fänd es klasse wenn wir hier jetzt wieder konstruktiv werden und unterschiedliche Vorschläge für ein Konfliktspiel sammeln anstatt uns nicht haltbare Anschuldigungen gegen den Kopf zu werfen.

_________________
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 17:01 

Registriert: Di 23. Aug 2011, 21:07
Beiträge: 26
lorion42 hat geschrieben:
Ich fänd es klasse wenn wir hier jetzt wieder konstruktiv werden und unterschiedliche Vorschläge für ein Konfliktspiel sammeln anstatt uns nicht haltbare Anschuldigungen gegen den Kopf zu werfen.


Ich hätte da einen.
Wäre es nicht eine spannende Sache, wenn diejenigen, die IT eher gegen die Idee des Gerichtsviertels sind, dem Gericht einen Fall übergeben, von dem sich glauben, dass er unlösbar ist?
Quasi um ihnen zu beweisen, dass sie scheitern werden.
Ich könnte mir das ganze sehr spannend vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 17:58 
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Registriert: So 20. Sep 2009, 20:18
Beiträge: 392
Wohnort: Berlin
Pyromancer hat geschrieben:
Was Tarkan nicht versteht ist das sich niemand ganz davon Frei machen kann das seine IT Einstellung einem auch OT Spass macht und einen OT auch Anspricht.
Wenn du also IT einen bösen Charakter spielst...dann weil dich das OT fasziniert.
Wenn du IT einen Fanatiker spielst dann weil du das OT geil findest
Wenn du IT einen Blümchenpfückenden Kuschel Heiler spielst...dann weil du OT auch HelloKitty Socken trägst :)

Ich bin mir nicht sicher ob du das ironisch-sarkastisch meinst. Kann ich bei dir nie ganz einschätzen, ich gehe also vorsichthalber von Ernst aus.

Ja, es gibt Liverollenspieler, die stellen eine Seite von sich selbst dar. Es soll sogar solche geben, die sind einfach sie selbst in anderer Kleidung mit ihrem Charakter.

Der Unterschied ist aber: Ein Edalphi, Naldar, Tivar Khar'Assil, Ouai usw. ist ein NSC- oder Teil-NSC-Charakter. Diese Rollen und auch die Völker verändern und halten ihre Motivationen und Einstellungen nach Wünschen der Orga: So wie es der Plot eben vorsieht.

Die Edalphi 2007 (also die Ersten) waren liebe nette Leute, die Seite an Seite mit Leere-Akolyten waren. Aber die Zeiten ändern sich: Weil der Plot sich ändert. Weil die Welt sich ändert!

Ich bin froh um jeden, der sich bereit erklärt ein Elementarvolk oder eine Festrolle zu bespielen. Dabei über die eigenen Grenzen zu gehen und vielleicht auch mal über einen Schatten zu springen, und der mit seinem persönlichen Einsatz der ganzen Welt Farbe gibt. Denn seien wir mal ehrlich: Die IT-Furcht vor "dein Eisernen (tm)" erzeugt Spiel! Und macht die Welt greifbarer.

Der Spieler von Tarkan ist mit Sicherheit nicht fanatisch. Tarkan selbst ist es. Der Spieler kann sich in die Welt so gut einfinden, weil er ein guter Rollenspieler ist. Und weil er vielleicht einen Aspekt gut darstellen kann, den andere nicht gut umsetzen können. (Vielleicht macht er nur einen Schauspieler, einen Lehrer, Bekannten oder Verwandten nach? Und hat sich damit auseinandergesetzt wie er etwas umsetzen kann?)

Der Unterschied lässt sich ganz leicht daran erkennen, dass der Spieler gesprächsbereit ist, versucht Kompromisse zu finden und aktiv zur Problemlösung beitragen will. Der Charakter würde das eben nicht tun. Und er sollte es auch nicht, weil er damit eine bestimmte Rolle in diesem Spiel spielt, was das ganze echter macht.


Ich selbst spiele einen Charakter, der definitiv "silbern (tm)" ist. Und trotzdem kann ich mit Eisernen spielen, wenn ich das möchte. Ich hab auch nicht das Gefühl ignoriert zu werden. Solang ich mich nicht IT dämlich verhalte und provoziere ist auch nichts zu befürchten. Wenn ich mich jetzt aber vor Tarkan stelle und ihm erzähle, ich würde mich gleich mit einem Laird zum Kaffee treffen, dann MUSS er eingreifen. Und ich will auch, das er das dann tut.

Was ich aber nicht hören will ist, dass jemand aufgrund seines Charakters in eine politische Richtung oder in eine soziale Verhaltensweise geschoben wird. Ich kenne sehr viele von denen, die ihr als Eisern deklariert privat. Und ich habe da bisher niemanden kennen gelernt, der auch nur im Ansatz fanatisch wäre, oder böse. Im Gegenteil: Das sind alles nette Menschen, die versuchen eine Rolle darzustellen, die ihnen als Konzept von der Orga vorgegeben wurde..

Hört bitte auf über reale Menschen zu urteilen, wenn ihr nur den Charakter kennt....


Liebe Grüße
Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 18:07 

Registriert: Mi 23. Sep 2009, 16:00
Beiträge: 456
Zudem muss ich mich bei sowas fragen, warum plötzlich eine neutrale Gruppe so unmöglich ist, nur weil sie auch die verfemte Seite achten/vertreten? Aufm Con gibts seid Jahre Orks, Halbdämonen, Drow und Elfen. Die schaffen es auch alle irgendwie zu existieren ohne, dass am laufenden band Chars gemeuchelt werden und auch ohne Hand in Hand gleich über die Blumenwiese laufen zu müssen. Und nun wird sich über das Gerichtsvirtel brüskiert, weil ne andere Gruppe (die Eisernen) da dran anecken könnte und sofort alles umbringen müsste, was sich darin befindet? Mal abgesehen davon, dass, wie oben bereits geschildert, das Gerichtsvirtel als passive Gruppe wesentlich mehr und schöneres Spiel generieren wird, als eine fanatische "wir meucheln alles" Gruppe, die nur weis oder meucheln kennt (ja ich weis ich übertreibe grad absichtlich, aber so kommts teilweise schon rüber) gibt es sicherlich sehr viele andere Lösungen miteinander auszukommen oder meinetwegen auch sich gegenseitig in den Arsch zu treten, ohne ständig Leute zu meucheln. Nehmt euch einfach ein Beispiel an... hmm ja an wen... genau an uns XD Wir NSC spielen it auch einen fanatischen Haufen (SE) von Hass zerfressener (UF) Leute und wie viele Spieler sterben genau durch unsere Hände? jup nicht gad viele ;)

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Hua schwarzes Eis!

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2009-2014 - Vo' Kaleph

Schwarm 4


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 18:56 

Registriert: Di 28. Dez 2010, 10:13
Beiträge: 951
Lena (ConQuest-Team) hat geschrieben:
Pyromancer hat geschrieben:
Was Tarkan nicht versteht ist das sich niemand ganz davon Frei machen kann das seine IT Einstellung einem auch OT Spass macht und einen OT auch Anspricht.
Wenn du also IT einen bösen Charakter spielst...dann weil dich das OT fasziniert.
Wenn du IT einen Fanatiker spielst dann weil du das OT geil findest
Wenn du IT einen Blümchenpfückenden Kuschel Heiler spielst...dann weil du OT auch HelloKitty Socken trägst :)

Ich bin mir nicht sicher ob du das ironisch-sarkastisch meinst. Kann ich bei dir nie ganz einschätzen, ich gehe also vorsichthalber von Ernst aus.

Ja, es gibt Liverollenspieler, die stellen eine Seite von sich selbst dar. Es soll sogar solche geben, die sind einfach sie selbst in anderer Kleidung mit ihrem Charakter.

Der Unterschied ist aber: Ein Edalphi, Naldar, Tivar Khar'Assil, Ouai usw. ist ein NSC- oder Teil-NSC-Charakter. Diese Rollen und auch die Völker verändern und halten ihre Motivationen und Einstellungen nach Wünschen der Orga: So wie es der Plot eben vorsieht.


Lena, es kann mir doch niemand erzählen er spiele auf einem Larp einen Charakter der ihm Aufgezwungen wurde und der ihm selbst total zuwieder ist. Jeder Spieler eines Larpcharakters hat doch spass am spiel seines Charakters, sei es der Bäume streichelnde Elf, der pöbelnde Pirat oder der Blutbeschmierte Chaoskultist, bei jedem dieser Charakter hatte der Spieler irgendwann mal die Idee und hat wohl auch Spass am spiel weil es ihm in seiner Freizeit wärend seines Hobbys spass macht.

Auch die Festrollen NSCs auf dem CoM spielen ihre Charaktere immer noch freiwillig, da steht kein Phillip mit nem Knüppel im Lager und droht den NSCs das sie seine kranken Ideen gefälligst zu spielen haben, das machen die NSCs immer noch freiwillig.
Wenn man dann irgendwann mal als liebes kleines OT Harmoniebärchen nen Festrollencharakter angefangen hat der seinem Sonntagsschüler Naturell entspricht dann kann mir keiner erzählen das der gleiche Spieler dazu zu bewegen ist den Charakter ein paar Jahre später in einen sadistischen radikalen Schlächter zu wandeln.


Ich finde den Vorwurf "Es gibt Spieler die nur sich selber spielen" so lächerlich da jeder Spieler einen Teil von sich selber spielt.

_________________
It's good to know who hates you and it is good to be hated by the right People - 1.3.1.2.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 19:37 
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Beiträge: 555
Wohnort: Berlin
Lena (ConQuest-Team) hat geschrieben:
[ ... ] Der Spieler von Tarkan ist mit Sicherheit nicht fanatisch. [ ... ]

Der Unterschied lässt sich ganz leicht daran erkennen, dass der Spieler gesprächsbereit ist, versucht Kompromisse zu finden und aktiv zur Problemlösung beitragen will. Der Charakter würde das eben nicht tun. [ ... ]

Hmpf ...

Ich hatte nicht vor dem Darsteller von Tarkan zu nahe zu treten.

Was ich definitiv kritisiere, ist das Festhalten an dem Konzept der Eisernen als bewusster Stoerfaktor fuer andere Sachen.
Weder die Individuen sind gezwungen andere Teilnehmer belasten,
- noch muessen sie Schikanen auswaehlen, die andere Teilnehmer OT belasten,
- und auch die SL muss kein Konzept belassen, wenn es fuer andere Teilnehmer zum Problem wird.

Das sind drei Moeglichkeiten, wie das Spiel der gefuehrten Charaktere austariert werden kann, um dem Gerichtsviertel entgegenzukommen.
Tarkan hat jegliche Loesung in dieser Richtung ausgeschlossen, und ich habe dieses Dogma infrage gestellt.

Ich bitte darum, wenn es zu diesem Thema noch Bedarf gibt, mich per PN anzuschreiben. Damit wir hier zu Vorschlaegen kommen.


Einen Prozess als Bewaehrung - das gefaellt mir gut.
Ich ueberlege an einer Moeglichkeit eines Advocatus diaboli, ohne sich zu sehr mit den Verfehmten einlassen zu muessen. Da gibt es doch sicherlich Leute unter den Anhaengern des Konzeptes, die auch ohne intensive Kontakte zu den Verfehmten als Vermittler auftreten wuerden.


Man liest sich ... Sascha/Arve


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 Betreff des Beitrags: Re: Reaktionen auf das erste Grob-Konzept vom 26.8.
BeitragVerfasst: Fr 6. Sep 2013, 19:45 
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Beiträge: 392
Wohnort: Berlin
Zwingen? Nein....das kann auch die Festrollen und Elementarvölker keiner.

Aber tatsächlich können einen andere Aspekte des Rollenspiels dazu bewegen eine Rolle weiter zu spielen, obwohl man festgestellt hat, dass sie einem nicht an allen Stellen taugt.
Und ich sage das, weil ich von weiß, dass es genau dieses Problem gibt.....leider ein Motivationsfaktor.
Ich behaupte einfach mal, das Gruppenzwang zum einen, und Freundschaften auf der anderen Seite, einen großteil dazu beitragen, dass jemand eine Rolle weiter spielt, obwohl er Schwierigkeiten damit hat.

Im Gegensatz zum Einzel- oder Kleingruppen-Spieler sind gerade die Tribe und Festrollen oft in sehr großen Gruppen gebündelt. 15-30 Personen sind da keine Seltenheit. Und wisst ihr, die kennen sich...die mögen sich untereinander. Und ich hoffe sie haben auch miteinander Spiel und Spaß dabei (Ich weiß aber, dass sie das euretwillen kaum schaffen). Weil sie nämlich wie jeder Andere auch ihre Zeit, Geld und Urlaub fürs ConQuest investieren. Sie sind häufig 16 oder mehr Stunden am Tag dafür da euch Plot zu liefern, oder eine Anlaufstelle zu sein. Und dann hören sie sich von der Spielerschaft an, dass sie fanatisch wären, und OT so denken würden wie IT? Das ist nicht nur falsch, das ist beleidigend und demotivierend!

Nicht jede Rolle ist super auf jede Person zugeschnitten. Weil oft die Einzelperson zum Wohl der Gruppe und des Großen Ganzen oder des Plots zurück stecken muss. Vielleicht haben sich die Einzelpersonen ihre Kleidung, ihren Namen und ihre persönliche Familiengeschichte ausdenken dürfen. Aber ihre Handlungsmotivation, ihre Handlungsweise und die Mittel dazu, die wählen sie nicht selbst. Die stehen in einem 30-60 Seiten langen Handbuch, an das sie sich halten müssen. Oder die kommen spontan über den Funk an eine betreuende Spielleitung.
Und daher kann die Kindergärtnerin mit Helfersyndrom und einem Faible für Feng-Shui und Harmonienlehre genauso einen Edalphi spielen wie einen Naldar oder einen Common. Vielleicht nicht perfekt für sie, aber sie ist eine gute Rollenspielerin und kann auch solche Hürden überwinden.
Denn wir glauben doch nicht wirklich, dass Heath Ledger ein sadistischer, verrückter Kerl ist, nur weil er dies als "Joker" darstellt....oder?

Meine Rollenbeschreibung sagt auch, dass ich immer ruhig und geduldig sein muss, mehr zuhören als reden, mich entrückt geben und immer einen weisen Rat geben soll. Ich selbst laufe und rede gerne und flätze mich wirklich gerne auf Strohballen, und nach 3 Stunden Schlaf und 12 Stunden in der Hitze, bin ich wirklich kaum noch in der Lage einen weisen Rat zu erdenken. Und trotzdem spiele ich die Rolle weiter, weil es andere Aspekte gibt die mir Spaß machen. Und sicher sind in der Rolle Aspekte enthalten, die meine Persönlichkeit, die ich OT habe, weiter tragen. Aber eben auch solche, die ich spielen und mich dabei teilweise arg zusammen reißen muss.

Vielleicht genießt der Spieler des Edalphi einfach das Gruppenspiel, isst gern Kokosnüsse und findet auch Polsterwaffen-Sport ganz nett und hat bei den Edalphi die Möglichkeit das zu tun. Ich finde das vollkommen legitim.

Du wirfst den Darstellern der Eisernen OT Fanatismus, Sadismus und Radikalität vor. Ich glaube du hast mit den Charakteren noch nie wirklich gespielt, und dich mit den Menschen dahinter nie unterhalten. Denn hättest du das getan, dann wüsstest du wie sehr diese Menschen flexibel, freundlich, gemäßig sind und welche Freude sie daran haben, Anderen Freude an einer Veranstaltung zu liefern. Sofern diese Anderen erkennen können, das jegliches Spiel, auch Konfliktspiel, Freude erzeugen kann. Wenn man es als Spiel sieht, und nicht versucht alles schlecht zu machen und zu verteufeln, was andere tun. Oder verteufelt, was man selbst nicht versteht.

Ihr habt alle IT-Angst davor, dass die Eisernen euren Charakter töten? Gut so! Erzeugt Spiel, erzeugt Angst (=Emotion=Spiel): für euch, und für andere. Ziel erreicht: Rollenspiel durch Ambientigen Meinungsaustausch...der beste Plot den man sich vorstellen kann, den kann man kaum besser initiieren.
Als OT-Person braucht man aber keine Angst zu haben, die wollen wirklich nur mit euch spielen.


PS: Ich werfe Spielern nicht vor einen Teil von sich selbst zu spielen, sondern ich sage, dass es solche gibt die nur sich selbst spielen, ohne andere Teile.

PPS: Es gibt sicher eine Möglichkeit sich zu überlegen wie man das Gerichtsviertel dulden kann. Aber das hängt sehr stark davon ab, wie sich die Personen die es administrieren positionieren wollen. Ich finde es als erste Idee eines Viertels (persönlich gesprochen) IT bis zu einem gewissen Punkt logisch. ABer: Ich sagte ja: Wer IT dämlich handelt muss mit Reaktion rechnen. Wer IT mit Schläue handelt wird sicher Wege finden.


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