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 Betreff des Beitrags: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Fr 3. Mai 2013, 15:34 

Registriert: Fr 21. Sep 2012, 09:16
Beiträge: 14
Ein Manifest des Lebens

Das Leben ist das teuerste was wir besitzen. Es ist nicht aufzuwiegen denn wenn wir es verlieren was bleibt uns dann?

Ein Paradies wäre eine schöne Vorstellung doch sehen wir von den Wesen die sich als Götter in unserer Welt ausgeben doch viel zu oft das Gegenteil, Götter von Elementen und Götter des Lebens und Götter die von sich sagen das sie den Völkern Wohlgesonnen sind, das sie die Moral und das gute bringen. Selbst diese Götter schreien nach Krieg.
Nein das ist es nicht wert sein Leben zu geben, das ist es wert die Verblendung zu bekämpfen, nicht mit gleichem sondern mit einem wirklichen Willen gutes zu tun.

Ruhm und ehre in der Nachwelt lockt. Vergänglich, und wenn nicht heute dann morgen, oder wenn der König wechselt. Und beschäftigt man sich tiefgehender damit, liest das ein oder andere Buch. Wird einem nur zu schnell klar das der eigentliche Zweck solcher Begriffe das disziplinieren und gehorsam machen von Soldaten ist, vom einfachen Spießgesellen bis hin zum General. Und je höher einer in der Armee steht desto mehr scheint er auf solch eine lüge hereingefallen zu sein.
Nein das ist es nicht wert sein Leben zu geben, das ist es wert Herrscher die ein anderes Land überfallen zu boykottieren, es müssten nur genügend den Mut finden die Waffen niederzulegen und eine Schlacht mit all ihren toten könnte vermieden werden.

Um andere zu beschützen. Doch trauern die liebsten um einen, einen Schmerz und Verlust der ihnen nicht wiedergebracht werden kann. Diese Welt muss sich verändern, solch ein schritt darf nicht die einzige Möglichkeit sein!
Es ist nicht die einzige Möglichkeit doch viele hören zu früh auf zu denken. Der Unterschied zwischen einem guten Menschen und einen bösen Menschen der sich verteidigt und dabei vielleicht jemand anderes verletzt (das selbe gilt auch für Gruppierungen oder Königreiche) ist der, das der gute nie aufhört nach einer Friedlichen Lösung zu suchen und auch im größten Schlachtendgetümmel nach der Möglichkeit des Friedens sucht und dieser die Hand reicht.


Meine Gedanken gehen noch weiter. Als ich nach dem wieso einer Opferung fragte, die zur Erschaffung einer Waffe geschah, bekam ich als Antwort die geopferten haben sich freiwillig für ihr Land und ihre geliebten hergegeben, sie haben sich selbst aufgegeben. In einem Buch meines Großvaters fand ich diese Aussage: Niemand möchte sterben. Auch wenn es manchen so vorkommt gibt es immer einen weg, eine Möglichkeit wie diese Personen ihr leben wieder möchten, man darf ihnen ihr leben nicht leichtherzig nehmen.
Damals hat sich diesen Menschen niemand angenommen, alle waren nur noch begeistert vom Krieg und von der neuen Waffe.

Ich habe noch nicht die Antwort auf alles gefunden, doch ich habe nicht Aufgegeben danach zu suchen. Ich habe nicht aufgegeben eine Welt ohne leid zu erschaffen. Ich suche nicht meine Antwort in der Waffe. Vor einem Jahr warf ich mein Schwert von mir und jemand von dem ich glaubt einen guten Samen gesetzt zu haben wollte es mir zurückgeben, doch dieser ist nicht mehr der welcher er war. Doch ich muss weitermachen ich kann nicht überall auf verdorrten Boden stoßen. Ich werde auch diese Schrift erweitern, ich möchte das Leute begreifen für was und wie man dafür Kämpfen muss.

Was mich antreibt ist es Leben zu retten, Tag für Tag, Schlacht für Schlacht, Krieg für Krieg, doch mein Traum ist es das ich nicht mehr gebraucht werde.

Gezeichnet: ein einfacher Feldscher


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Fr 3. Mai 2013, 16:37 
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Registriert: Sa 19. Jun 2010, 19:56
Beiträge: 718
Wohnort: Hamburg
*Mit einem Zahnstocher kratzt sich Zack die Reste seiner letzten Mahlzeit aus den Zähnen, während er den Aushang liest*

Ja, jeder hier hat Gründe für sein Handeln...

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Befreien statt beherrschen!

CoM '10 Magie
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CoM '13 Luft


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2013, 10:40 

Registriert: Mo 12. Okt 2009, 18:18
Beiträge: 43
Auch zwei Achenar Gelehrte - ein älterer, ergrauter und ein etwas jüngerer kamen ebenfalls an jenem Aushang vorbei. Nachdem sie ihm aufmerksam gelesenen sagte der Jüngere.

Balduin: Ich denke hier stehen vor allem jene in der Pflicht denen das Leben von Siedler anvertraut wurde.

Wolfram: So wie Nyamen und Archonten?

Balduin: Ja die im ganz speziellen, aber auch jene Leute mit Einfluss, wichtige Persönlichkeiten, diverse Zusammenschlüsse, Gruppierungen oder auch aber Orden.

(der Ältere lächelt)

Wolfram: Ich kenne viele von Ihnen noch von Früher als sie noch einfache Siedler waren. Doch schon sehr bald nach dem sie in Amt und Würden waren haben sie auch ihre Unschuld verloren. Tod und Verderben, Hass, Lüge und Streit aber vor allem der Krieg wurden zum steten Begleiter auf den Weg ihrer augenscheinlichen Bestimmung.

Der Kreis der Vernunft wurde kleiner und eigennützige Kräfte gewannen immer mehr die Oberhand.


Balduin nickte schweigend und dann gingen die Beiden wieder ihres Weges.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Fr 7. Jun 2013, 07:58 
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Registriert: Fr 25. Sep 2009, 19:29
Beiträge: 501
Der Ilythiiri schüttelte langsam den Kopf.
'Schade, dass der Schreiber seinen Namen nicht bekannt gibt. Er mag sich damit schützen, aber er wird jetzt auch keine Gleichgesinnten finden, um etwas ändern zu können. Er wäre eine Bereicherung gewesen.'dachte der ehemalige Waffenmeister und warf den Aushang, den er überbracht bekommen hatte ins Feuer.

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Mythodea seit 2007
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Orga Qu'ellar Xarann
Waffenmeister Aquas


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2013, 11:12 
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Registriert: Do 14. Jul 2011, 14:56
Beiträge: 765
Wohnort: Freiberg/Sachsen
Aryan liest den Aushang mit einem Becher in der Hand und einer Pfeife im Mundwinkel.
Dann murmelt er vor sich hin, so dass die eventuell Nächststehenden es hören können:

Eine Welt ohne Leid... Schöne Traumvorstellung.
Mir würde ein Mythodea ohne Leid schon erstmal genügen, wenn dereinst die Verfemten besiegt sein werden.
Aber selbst danach sieht es nicht aus bei dem ständigen Streit unter den Siegeln oder den Rassen, wobei letztere ja schon ganz gut zusammenarbeiten.
Doch wenn der gemeinsame Feind erst weg ist...


Schließlich seufzt er hingebungsvoll und setzt sich an einen freien Tisch.

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Wenn sich Smaragdsänger und Kristallfürsten begegnen, hört man das Rascheln der Blätter im Wind.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2013, 22:31 

Registriert: Fr 21. Sep 2012, 09:16
Beiträge: 14
Eines Tages hängt eine weiterer Zettel darunter:

Ich sah aus der entfernung, dass nicht jeder an meiner Schrift vorbei ging. Einige verweilten, doch kann ich nicht wissen was sie denken. Da kam mir eine Idee.
Und so forde ich den gewillten auf mir seine Meinung mittzuteilen. Eine Diskusion bringt die Leute dazu den Verstand zu benutzen und das bringt in aller Regel neue Lösungsansätze hervor. Seit ermutigt es mir gleichzutun und zu Stift und Pergament zu greifen. Hier herunter zu heften und scheut euch nicht auch kritik an wen auch immer zu Äußern. Nur schüzt euch selbst, es gibt Gruppen in diesem Land die eine Diskusion mit Waffen unterbinden.

Gezeichnet: ein einfacher Feldscher


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2013, 00:09 
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Registriert: Do 14. Jul 2011, 14:56
Beiträge: 765
Wohnort: Freiberg/Sachsen
Wenig später findet sich in der Tat ein weiteres Pergament, beschrieben mit einer recht sauberen Handschrift, darunter - oder je nach Platz daneben:


Werter Feldscher.

Zunächst einmal möchte ich ausdrücken, dass ich Euer Ansinnen durchaus zu schätzen weiß.

Jedoch muss ich eines vorweg nehmen:
Mit den Verfemten wird kein Frieden möglich sein. Nur die vollständige Vernichtung der sogenannten zweiten Schöpfung kann den Grundstein dafür legen.

Doch schon bevor dieses Ziel erreicht sein wird, könnt Ihr viel dazu beitragen, dass es hernach ein Mythodea ohne Krieg geben kann. Auch wenn vielleicht ein Drow aus dem Norden nicht in absehbarer Zukunft der Freund eines Menschen aus dem Osten werden wird, so ist doch das Streben nach Verständigung zwischen den Siegeln und den verschiedenen Rassen, die auf dem Kontinent siedeln, meines Erachtens nach eine hohe und ehrenwerte Aufgabe. Tut etwas dafür und ich bin sicher, die Elemente werden es Euch danken.


Mögen die Fünf Sakralen Elemente der Ersten Schöpfung mit Euch sein.

Aryan Taleor Sternquell

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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2013, 00:29 

Registriert: Di 23. Aug 2011, 21:07
Beiträge: 26
Zwei Reisende bleiben vor den Aushängen stehen. Der Mann legt seine Stirn in Falten während er ließt, die Frau schnaubt verächtlich, als ihre Augen einige bestimmte Zeilen streifen.

Sie zieht Schreibzeug aus ihrem Beutel und beginnt wütend, eine Antwort zu schreiben.
Die Schrift ist, passend zu ihrem Gemütszustand, hastig. Das Blatt weist einige Tintenspritzer auf.

Nach verrichtetem Werk reicht sie es dem Mann, welcher es zu den anderen Nachrichten hängt.


"Werte Herren,

der Frieden Mythodeas hängt nicht nur von der zweiten Schöpfung ab oder ihrer Vernichtung. Zorn und Verluste gibt es auf allen Seiten. Ebenso Schmerz und Unverständnis.
Frieden kann nicht sein, wo einer auf den anderen zeigt und ihn "Feind" nennt. Frieden kann nur sein, wo man beginnt zuzuhören und zu verstehen.

Und wo Ihr von Menschenopfern sprecht.
Ist es nicht seltsam, dass die Völker der Elemente ihr Herz vor der Not zweier Siedler verschließen und sie lieber in den Tod schicken, als nur einen Moment ihrer Zeit zu opfern, um eine Hand voll Worte mit dem "Feind" zu wechseln?
Und ist es nicht umso seltsamer, wenn der so genannte "Feind" unerwartete Güte und Gnade walten lässt, wo die Völker der Elemente sich blind und taub stellen?

Nein, wir sprechen nicht von den Ereignissen um das Volk Aquas.
Wir sprechen von unserem persönlichen Schicksal. Der Geschichte zweier unbedeutender Siedler. Scheinbar zu unbedeutend für das Volk des Windes.

Der Zweifel ist nichts, was unter einem Stein schlummert und auf seine Erweckung wartet. Der Zweifel entsteht durch die Taten und Worte aller Wesen.
Und keine Waffe der Welt kann den Zweifel erschlagen. Der Zweifel weicht nur der Erkenntnis und diese Entspringt aus dem Gespräch und dem Wunsch einander zu verstehen.

Zwei Reisende"


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2013, 14:59 
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Registriert: Fr 25. Jan 2013, 09:30
Beiträge: 228
Wohnort: Bielefeld
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Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Aushang] Ein hastig angeschlagener Aushang
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2013, 01:48 

Registriert: Fr 21. Sep 2012, 09:16
Beiträge: 14
Ich muss den zwei reisenden zustimmen, die erschaffung der neuen Elemente war schrecklich und hat tausenden das leben gekostet doch ihr vernichtung wird ein vielfaches an blutzoll vordern, oder fordert bereits im wahn in den die Siedler von denen gestürzt werden, die behaupten auf deren Seite zu stehn.
Ist es die richtige antwort noch mehr opfer hineinzustecken? Sind es diese fleckchen erde noch wert wenn sie mit blut getränkt sind? Ist es nicht erstrebender das die Waffen auf beiden seiten ruhen.
Ich möchte das niemand mehr sein leben an die neuen elemente oder die streitereinen der alten verlieren mag.

Eine frage habe ich noch an die reisenden da mir die Formulierung bekannt vorkommt, es mag nur ein zufall sein, aber seid ihr noch unter den lebenden oder wandernde Tote?


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